Wer im Osten Berlins wohnt, hat das Wasser oft vor der Tür: Müggelsee, Dahme und Spree prägen hier nicht nur das Wochenende, sondern den Alltag.
Der größte Bezirk Berlins.
Treptow-Köpenick ist der flächenmäßig größte Bezirk Berlins – und der mit dem höchsten Anteil an Wald und Wasser. Rund um den Müggelsee, die Dahme und die Spree liegen Wälder, Uferwege und Badestellen. Der Bogen reicht vom Treptower Park an der Spree bis nach Schmöckwitz an der südöstlichen Stadtgrenze.
Jeder Ortsteil bringt dabei seine eigene Geschichte mit: Köpenick wurde urkundlich früher erwähnt als Berlin, Friedrichshagen von Friedrich II. gegründet, und in Grünau ruderten 1936 die Olympioniken. In Müggelheim, Rahnsdorf und Schmöckwitz schließlich ist der nächste See nie weit.
Ergänzt wird der Osten durch Karlshorst in Lichtenberg: eine Villenkolonie aus dem späten 19. Jahrhundert mit ruhigen, baumbestandenen Straßen. In der Nähe liegen der Tierpark Berlin und die Rummelsburger Bucht mit neuen Wohnungen am Wasser. Nördlich schließt Marzahn-Hellersdorf an, bekannt vor allem für die Gärten der Welt.
In Zahlen
Gewachsen am Wasser.
Friedrichshagen wurde 1753 unter Friedrich II. als Kolonistendorf gegründet. Seine Bölschestraße führt über einen Kilometer vom S-Bahnhof bis zum Müggelsee – gesäumt von Cafés, kleinen Läden und alten Bürgerhäusern.
Karlshorst wurde ab 1895 als Villenkolonie angelegt; viele Landhäuser aus dieser Zeit stehen bis heute. Grünau wiederum ist seit über hundert Jahren ein Ort des Wassersports: Auf der Regattastrecke wurden 1936 die olympischen Ruder- und Kanuwettbewerbe ausgetragen. Das Museum Berlin-Karlshorst erinnert an die Unterzeichnung der deutschen Kapitulation im Mai 1945.
Lage-Kompass
- Ruhe
- Grün & Natur
- Wasserlagen
- Familien
- Urbanität
Unsere Einschätzung im Vergleich der Berliner Bezirke.
Müggelsee, Dahme, Spree – hier hat jeder sein eigenes Ufer.
Fabian FalkAcht Ortsteile, acht Charaktere.
Köpenick
Altstadt auf der Insel, Barockschloss und das Rathaus des Hauptmanns von Köpenick – dazu Villenlagen wie Wendenschloss am Langen See.
Friedrichshagen
Die Bölschestraße als Flaniermeile, der Müggelsee am Ende der Straße – lebendig und zugleich gelassen.
Grünau
Villen, Wald und die Regattastrecke an der Dahme: eine der schönsten Wasserlagen Berlins.
Müggelheim
1747 von Pfälzer Kolonisten gegründet: ein Dorf zwischen Müggelsee und Dahme, rundum von Wald umgeben.
Rahnsdorf
Fischerdorf am Ostufer des Müggelsees, mit Strandbad und den Kanälen von Neu-Venedig – Wasserlagen mit Ferienstimmung.
Schmöckwitz
Die Südspitze Berlins zwischen Seddinsee und Zeuthener See – mit Wasser auf fast allen Seiten.
Karlshorst
Villenkolonie, die traditionsreiche Trabrennbahn und die Treskowallee als Ortsmitte.
Marzahn
Die Gärten der Welt, weite Siedlungsgebiete und viel Platz im Nordosten der Stadt.
Freizeit am Ufer.
Gesegelt wird auf dem Müggelsee und dem Langen See, gewandert in den Müggelbergen, gebadet im Strandbad Müggelsee oder in Wendenschloss. Viele Vereine machen den Wassersport für jedes Alter zugänglich. Zwischen Rahnsdorf und Müggelheim setzt an Sommerwochenenden sogar eine Ruderfähre der BVG über die Müggelspree.
Eingekauft wird in den Ortskernen: rund um den Schlossplatz in Köpenick und entlang der Bölschestraße mit ihren inhabergeführten Läden. In der Wuhlheide liegen das FEZ, eines der größten Kinder- und Jugendzentren Europas, und das Stadion An der Alten Försterei des 1. FC Union.
Die S3 fährt von Friedrichshagen in rund 25 Minuten zum Alexanderplatz, und der BER liegt vor der Tür. Viele, die hier wohnen, arbeiten gleich nebenan – in der Wissenschaftsstadt Adlershof, einem der größten Technologiestandorte Deutschlands.
Unsere Lieblingsorte.
Bölschestraße
Über einen Kilometer Cafés, Läden und alte Bürgerhäuser – und am Ende wartet der Müggelsee.
Schlossinsel Köpenick
Ein Barockschloss am Wasser, heute Kunstgewerbemuseum – mit einem der schönsten Ausblicke über die Dahme.
Müggelturm
Der Aussichtsturm in den Müggelbergen – mit einem der weitesten Blicke über Wald, Seen und die Dahme.
Preise im Überblick.
Die meisten Anfragen im Osten beginnen mit demselben Wunsch: ein Haus in Wassernähe. Daneben sind Wohnungen in den Altbauten von Köpenick und Friedrichshagen gesucht.
Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten 2025 im Altbezirk Köpenick – mit Friedrichshagen und Grünau – im Schnitt 4.496 €/m² Wohnfläche und in Lichtenberg mit Karlshorst 5.062 €/m² (Berlin: 4.366 €/m²). Eigentumswohnungen erzielten in Köpenick 5.321 €/m² – ohne die dort zahlreich verkauften Mikroapartments – und in Lichtenberg 4.990 €/m² (Berlin: 5.017 €/m²).
Abb. 1
Ein- und Zweifamilienhäuser
Eigentumswohnungen
Häufige Fragen
Was kostet ein Haus in Köpenick?
Der durchschnittliche Kaufpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser lag 2025 je Quadratmeter Wohnfläche bei 4.496 €/m² in Köpenick (Berlin gesamt: 4.366 €/m²). Der tatsächliche Wert hängt stark von Grundstück, Zustand und genauer Lage ab.Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte.
Was kostet eine Eigentumswohnung in Köpenick?
Der durchschnittliche Kaufpreis für Eigentumswohnungen lag 2025 je Quadratmeter Wohnfläche bei 5.321 €/m² in Köpenick (Berlin gesamt: 5.017 €/m²).Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte.
Wie erfahre ich, was meine Immobilie in Köpenick wert ist?
Wir bewerten Ihre Immobilie persönlich – vor Ort oder zunächst online, auf Basis aktueller Vergleichspreise und unserer Kenntnis der Lage. Die Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Immobilie bewerten →
Sie möchten im Osten leben – oder verkaufen?
Wir kennen den Berliner Osten und seine Lagen genau. Sprechen Sie mit uns über Ihre Wünsche, Ihren Wert und Ihre Möglichkeiten – persönlich und diskret.
Quellen: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin, Immobilienmarktbericht 2025/2026, Juli 2026 (Kaufpreise 2025, S. 50 und 61); Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Einwohner 31.12.2025); Bezirksämter Berlin und visitBerlin. Alle Angaben ohne Gewähr.